Arbeitsrecht

Arbeitsrecht2018-09-16T22:31:03+00:00

Project Description

Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Rüsing hat sich neben dem Sozialrecht in besonderem Maße auf das Gebiet des Arbeitsrechts spezialisiert und ist als Fachanwalt für Arbeitsrecht sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber der kompetente Ansprechpartner.

Bei der arbeitsrechtlichen Vertretung von Arbeitnehmern liegen die Schwerpunkte vor allem auf folgenden Problemkreisen:

  • Kündigungsschutz
  • Abfindungsoptimierung
    Entgegen der verbreiteten Vorstellung vieler Arbeitnehmer besteht kein grundsätzlicher gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung im Falle der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses. Gleichwohl stellt sich im Zusammenhang mit der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses oftmals die Frage, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe eine Abfindung an den Arbeitnehmer zu zahlen ist. Eine Abfindung wird häufig dann mit dem Arbeitgeber vereinbart, wenn die seinerseits ausgesprochene oder beabsichtigte Kündigung rechtswidrig ist. Es hängt dann sowohl von entsprechenden Rechtskenntnissen wie auch vom Verhandlungsgeschick ab, ob und in welcher Höhe der Arbeitnehmer eine Abfindung erhält.
  • Altersteilzeit
  • Arbeitsvertrag
    Rechtsanwalt Rüsing berät sie bei Fragen zu den Regelungen Ihres Arbeitsvertrages. Hierzu zählen u.a. Arbeitszeit- und Urlaub, Befristungen, Weihnachts-/ Urlaubsgeld, Lohnzahlungsanspruch etc.
    Aufgrund der Tatsache, dass Arbeitsverträge und/oder Tarifverträge oftmals Verfallsfristen für die Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Arbeitsvertrag vorsehen, ist es für den Arbeitnehmer wichtig, bestehende Ansprüche rechtzeitig und gegebenenfalls auch gerichtlich geltend zu machen.
  • Abmahnung
    Die Abmahnung dient häufig der Vorbereitung einer „verhaltensbedingten Kündigung“ durch den Arbeitgeber, da diese regelmäßig eine Abmahnung voraussetzt. Der Arbeitnehmer hat in jedem Fall das Recht, eine Gegendarstellung vorzulegen und zu verlangen, dass diese gemeinsam mit der Abmahnung zu seiner Personalakte genommen wird. Darüber hinaus kann er natürlich auch die Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte verlangen, wenn diese ungerechtfertigt oder unwirksam, insbesondere wegen eines Formmangels, ist.
    Welcher Weg eingeschlagen wird ist jeweils nach den Umständen des Einzelfalls abzuwägen.
  • Aufhebungsvereinbarung
    Da im Falle der Unterzeichnung einer Aufhebungsvereinbarung neben den arbeitsrechtlichen auch die Auswirkungen auf sozialrechtliche Ansprüche berücksichtigt werden müssen (z.B. Sperrzeit bei der Gewährung von Arbeitslosengeld), sollten Sie eine Aufhebungsvereinbarung nicht unterzeichnen, ohne zuvor anwaltlichen Rat eingeholt zu haben und insbesondere auch über die sozialrechtlichen Folgen informiert zu sein. Rechtsanwalt Rüsing ist Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht.
  • Berufsbildung
  • Betriebsübergang
  • Betriebliche Altersversorgung
  • Elternzeit/ Mutterschutz
  • Haftung des Arbeitnehmers
    Dass ein Arbeitnehmer einen Schaden verursacht kommt immer wieder vor. In einem solchen Fall stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang der Arbeitgeber den Arbeitnehmer auf Schadensersatz in Anspruch nehmen kann. Die Rechtsprechung hat hierzu umfangreiche Regelungen herausgearbeitet. Natürlich kommt es daneben immer auf die Gegebenheiten im Einzelfall an. Da die Rechtslage für einen Laien kaum zu überblicken ist, ist eine anwaltliche Vertretung in einem solchen Fall häufig unverzichtbar.
  • Insolvenz des Arbeitgebers
    Für den Arbeitnehmer stellt sich hier als erstes die Frage, wie und ob er bestehende Lohnansprüche im Insolvenzverfahren geltend machen und ggf. durchsetzen kann. Daneben berät RA Rüsing sie bzgl. der Beantragung des Insolvenzgeldes und ggf. Arbeitslosengeldes.
  • Krankheit, Kur
  • Karenzentschädigung
  • Umsetzung/Versetzung
  • Wettbewerbsverbote
  • Zeugnisfragen
    Der Arbeitnehmer ist berechtigt, während des noch bestehenden Arbeitsverhältnisses ein Zwischenzeugnis und bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein Abschlusszeugnis zu verlangen. Der Inhalt dieser Zeugnisse ist dabei häufig streitig. Hierzu existiert mittlerweile eine umfassende Rechtsprechung. So sind weder Krankheitszeiten noch der Umstand, dass zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Gerichtsverfahren anhängig sind oder waren, in ein Zeugnis aufzunehmen. Der Umfang eines Zeugnisses und die im einzelnen aufzunehmenden Angaben müssen dagegen im jeweiligen Einzelfalls bestimmt werden.

Tätigkeit für Arbeitgeber
Rechtsanwalt Rüsing berät und vertritt Arbeitgeber in allen Bereichen des Individualarbeitsrechts und des kollektiven Arbeitsrechts, also Betriebsverfassungs- und Tarifrechts. Selbstverständlich werden auch die Schnittstellen zum Dienstvertrags- und Handelsvertreterrecht sowie zum Sozialrecht abgedeckt.

Kündigungsschutzprozess bis zur Massenentlassung, verbunden mit Einigungsstellenverhandlungen über Interessenausgleich und Sozialplan und die Einschaltung von Qualifizierungsgesellschaften.

Fachliche Schwerpunkte in Stichworten:

  • Altersteilzeit
  • Arbeitnehmerüberlassung
  • Arbeitsvertragsgestaltung
  • Arbeitszeitmodelle
  • Betriebsübergang
  • Betriebliche Altersversorgung
  • Betriebsverfassungsrecht / Betriebsvereinbarungen
  • Betriebsratswahl
  • Fortbildungsverträge mit AN
  • Dienstverträge für Vorstände / Geschäftsführer
  • Direktionsrecht
  • Einigungsstelle
  • Fahrzeugüberlassung an Arbeitnehmer
  • Flexibilisierung von Arbeitszeit
  • Haftung von Arbeitnehmern
  • Kündigungsschutz besonderer Arbeitnehmer-Gruppen
  • Massenentlassung, auch verbunden mit Einigungsstellenverhandlungen über Interessenausgleich und Sozialplan
  • Outsourcing
  • Qualifizierungsgesellschaften
  • Sanierungsfälle
  • Sozialplan
  • Teilzeit-/Befristungsrecht
  • Trennung von Arbeitnehmern
  • Vergütungsmodelle, Anreizsysteme
  • Umsetzung/Versetzung
Ich habe einen Minijob (450 Euro – Basis). Habe ich Anspruch auf Urlaub und Lohnortzahlung im Krankheitsfall?2018-08-15T11:48:51+00:00

Leider versuchen einige Arbeitgeber Ihren sogenannten Minijobbern Ihre Rechte in Abrede zu stellen. Auch als Minijobber haben Sie Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Laut Gesetz stehen Ihnen jährlich mindestens 24 Werktage gleich vier Wochen bei einer sechs Tage Woche zu. Wenn sie typischerweise an 5 Werktagen pro Woche arbeiten, stehen Ihnen 20 Tage Erholungsurlaub ist zu. Dabei ist unerheblich, wieviele Stunden sie pro Tag arbeiten. Ebenso steht Ihnen als Minijobber infolge unverschuldeter Krankheit ein Anspruch auf Lohnfortzahlung mit Ihrem regelmäßigen Verdienst für bis zu 6 Wochen zu, nicht jedoch ein Krankengeldanspruch gegen die Krankenkasse nach Ablauf dieser 6 Wochen.

Erhalte ich nach der Kündigung automatisch eine Abfindung? Wie hoch ist diese?2018-08-15T11:48:25+00:00

Eine gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung einer Abfindung gibt es nur in den seltensten Fällen. Die meisten Abfindungen werden auf Grundlage eines Vergleiches im arbeitsgerichtlichen Verfahren gezahlt. Um eine Entscheidung über die Rechtmäßigkeit oder Rechtmäßigkeit der Kündigung zu vermeiden kann mit dem Arbeitgeber die Zahlung einer bestimmten Abfindungssumme vereinbart werden. Bei der Höhe der Abfindung kommt es neben unterschiedlichen Faktoren wie der Dauer der Betriebszugehörigkeit auch auf das Verhandlungsgeschick ihres Rechtsanwalts an. Herrn Rechtsanwalt Rüsing berät sie als Fachanwalt für Arbeitsrecht aufgrund seiner langjährigen Erfahrung vor und während eines Kündigungsschutzverfahrens kompetent und umfassend auch zu dieser Frage.

Wie kann ich mich gegen eine Kündigung wehren?2018-08-15T11:48:01+00:00

Gegen unberechtigte Kündigung ist eine sogenannte Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht möglich. Hierzu beraten wir Sie gerne. Das Kündigungsschutzgesetz sieht eine Frist zur Erhebung der Klage ab Zugang der Kündigung von drei Wochen vor. Sobald sie eine Kündigung erhalten haben empfehlen wir Ihnen einen Termin mit unserem Büro für ein erstes Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Sind Abmahnungen jederzeit und formlos möglich?2018-08-15T11:47:36+00:00

Eine Abmahnung sollte aus Beweisgründen grundsätzlich schriftlich  erfolgen. Ein Abmahnschreiben darf auch nicht pauschal formuliert sein. So muss das Fehlverhalten des Arbeitnehmers konkret benannt werden und eine Rüge dieser Pflichtverletzung enthalten sein. Die Abmahnung muss die eindringliche und ernsthafte Aufforderung enthalten sein künftig sich vertragstreu zu verhalten und es müssen eindeutige arbeitsrechtliche Konsequenzen angedroht werden. Bei unberechtigten oder formell falschen Abmahnungen haben sie als Arbeitnehmer einen Anspruch auf Entfernung der Abmahnung aus Ihrer Personalakte.  Eine bestimmte Frist für den Ausspruch einer Abmahnung kennt das Gesetz Nichte. So kann z.B. Der Arbeitgeber auch eine Abmahnung nach mehreren Monaten aussprechen. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto eher kann jedoch von einer Verwirkung der Abmahnung ausgegangen werden.

Wie oft muss ich vor einer Kündigung abgemahnt werden?2018-08-15T11:47:14+00:00

Oft ist zu lesen, dass eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses drei Abmahnungen voraussetzt. Dies ist nicht zwingend erforderlich und insbesondere nicht gesetzlich vorgeschrieben. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die arbeitsvertraglichen Pflichten kann bereits nach einer oder auch ohne Abmahnung, auch fristlos, gekündigt werden.  Wir empfehlen Ihnen daher  dringend nach Erhalt einer Abmahnung  einen Besprechungstermin  mit uns zu vereinbaren.

Ist eine Kündigung während der Krankheit zulässig ?2018-08-15T11:46:49+00:00

Entgegen immer wieder auftretender Gerüchte kann Ihnen Ihr Arbeitgeber auch grundsätzlich während Ihrer Krankheit, also „im Krankenschein“,  eine Kündigung aussprechen. Es ist dann jedoch in jedem Einzelfall zu prüfen, ob und zu welchem Zeitpunkt die Kündigung rechtmäßig ist.

Ist eine mündliche Kündigung wirksam?2018-08-15T11:46:28+00:00

Eine mündliche Kündigung ist nicht wegen des Verstoßes gegen die gesetzliche Regelung des § 623 BGB unwirksam. Das bedeutet die, dass das Arbeitsverhältnis auch nach einer mündlichen Kündigung weiter Bestand hat. Der Arbeitgeber ist grundsätzlich verpflichtet weiterhin ihren Arbeitslohn zu bezahlen und sie sind grundsätzlich verpflichtet weiterhin ihre Arbeitskraft anzubieten und auch zu erbringen.

Was ist das sogenannte Trennungsjahr und muss es zwingend eingehalten werden?2018-08-15T11:39:42+00:00

Bei dem Trennungsjahr handelt es sich um einen Zeitraum von 12 Monaten, der seit der Trennung der verheirateten Eheleute ablaufen muss, bevor ein Scheidungsantrag gestellt werden kann. Der Gesetzgeber hat diesen Zeitraum als eine Bedenkzeit aufgenommen, sicherzugehen, dass Eheleute sich nicht vorschnell scheiden lassen. Grundsätzlich muss dieser Zeitraum auch eingehalten werden, ausgenommen sind nur wenige Fälle der sogenannten Härtefallscheidung. Es ist allerdings möglich, eine Trennung auch in der ehelichen Wohnung vorzunehmen. Soweit die Eheleute beispielsweise übereinstimmend angeben, dass die Trennung von „Tisch und Bett“ in der ehelichen Wohnung bereits vor 10 Monaten stattgefunden hat und es seitdem keinen Versöhnungsversuch gab, kann bereits nach weiteren zwei Monaten der Scheidungsantrag gestellt werden.

Unser Team

Ulrich Rüsing
Ulrich RüsingRechtsanwalt
Fachanwalt für Sozialrecht
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Christian Zumdick
Christian ZumdickRechtsanwalt
Frau Mareike Buttkewitz
Frau Mareike Buttkewitz
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte
Frau Vanessa Bravo-Landeras
Frau Vanessa Bravo-Landeras
Rechtsanwalts-fachangestellte
Anwalt Werne
Frau Ulrike Sökeland
Frau Ulrike Sökeland
Industriekauffrau
Buchhaltung

Anwalt Werne

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Steinstraße 23, 59368, Werne

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Fax: +49 23 89 / 47 04

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